Tag-Archiv für 'klassenkampfblock' « Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

Tag-Archiv für 'klassenkampfblock'

Bericht vom 1. Mai 2012

Am 1. Mai 2012 beteiligten sich mehrere Hundert Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. Am Abend fand vom Lausitzer Platz aus die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration mit über 20 000 TeilnehmerInnen statt. Die Polizei griff die Demospitze mit massiver Härte an und löste die Demonstration auf.
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Bericht von Videokundgebung in Kreuzberg

Am 27. April 2012 versammelten sich etwa 120 Menschen bei sommerlichen Temperaturen am Heinrichplatz zu einer Video-Kundgebung unter dem Motto „Internationale Kämpfe gegen Krise und Kapital. Bei der vom Klassenkämpferischen Block organisierten Kundgebung wurden kurze Videos zu Arbeitskämpfen und sozialen Kämpfen in der BRD und in anderen Ländern wie Griechenland, USA und Ägypten gezeigt.
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Mobiaktion in Kreuzberg zum 1. Mai

Videokundgebung »Internationale Kämpfe gegen Krise und Kapital«

Mit Videoclips zum Generalstreik in Spanien, zu den Protesten gegen das Spardiktat der Troika in Griechenland, zu den gewerkschaftlichen Massenprotesten in Ägypten, zum besetzten Stahlwerk in Griechenland, zu Protesten der CFM-Beschäftigten in Berlin sowie den Krisenprotesten in Frankfurt. Außerdem wird es Infos zum 1. Mai 2012 geben.

Freitag | 27. April 2012 | 20.30 Uhr | Berlin | Heinrichplatz
» Postkarte zur Videokundgebung

1.-Mai-Zeitung vom Klassenkampfblock erschienen

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Massenzeitung anlässlich des 1. Mai herausgebracht. Auf acht Seiten werden Themen wie die Situation bei der Berliner S-Bahn, der Kampf griechischer Stahlarbeiter, Widerstand Kreuzberger MieterInnen gegen Verdängung, eine Untersuchung am Jobcenter Neukölln und vieles mehr behandelt. Wir werden die Zeitung im Vorfeld des 1. Mai und der Protesttage in Frankfurt vor Betrieben und im Stadtteil verteilen. Wenn ihr uns dabei unterstützen oder Exemplare der Zeitung bestellen wollt, meldet euch unter klassenkampfblock@gmx.net

» Zeitung als PDF

Aufruf zum Klassenkämpferischen Block

Heraus zum 1. Mai 2012 – Gemeinsam & Entschlossen: Kapitalismus überwinden!

Die Europäische Union steckt in einer tiefen Krise. Die Regierenden setzen auf massive Kürzungen, von denen europaweit vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen betroffen sind. Als Schuldige der Krise der Staatsfinanzen werden Beschäftigte, RentnerInnen und Erwerbslose dargestellt, die »über ihre Verhältnisse gelebt« hätten. Seit Jahren hat sich der Druck auf Erwerbslose und Beschäftigte massiv erhöht: entgrenzte Arbeitszeiten, Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensverhältnisse, Zwang zu Flexibilität und Mobilität und wachsende gesundheitliche Belastungen sind die Folgen. Profitiert von dieser Entwicklung haben allein die Unternehmen, die sich zudem gerade in der BRD über »zurückhaltende Lohnforderungen« der Gewerkschaften freuen können.
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Heraus zum 1. Mai 2012 – Gemeinsam & Entschlossen: Kapitalismus überwinden!

Wir rufen dazu auf, sich bei der Gewerkschaftsdemonstration und bei der revolutionären 1.-Mai-Demonstration am Klassenkämpferischen Block zu beteiligen. Auf der DGB-Demonstration am 1. Mai wollen wir Kämpfe von BasisaktivistInnen thematisieren, die sich gegen die zunehmende Verschlechterung am Arbeitsplatz zur Wehr setzen und beispielsweise gegen die Ausschreibung der Berliner S-Bahn, gegen prekäre Arbeitsbedingungen und Niedriglöhne aktiv sind. Außerdem stellt die Kürzungspolitik innerhalb der EU dieses Jahr einen Schwerpunkt unserer Mobilisierung dar. Wir rufen auf zur internationalen Solidarität gegen das Spardiktat der Troika aus IWF, EU-Kommision und EZB.

  • 9 Uhr | Klassenkämpferischer Block | DGB-Demonstration | Hackescher Markt
  • 18 Uhr | Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration | Lausitzer Platz

» Aufruf zum Klassenkämpferischen Block | » Massenzeitung zum 1. Mai

Stellungnahme zum Problem der Parteisymbole

Im Vorfeld der Mieten-Stopp-Demonstration hatten wir als klassenkämpferischer Block eine Stellungnahme zu dem Verbot jeglicher Parteisymbole auf der Demonstration verfasst und an den Vorbereitungskreis gesendet. Wir haben sie vor der Demo jedoch nicht veröffentlicht, um die Mobilisierung nicht zu beinträchtigen. Wir machen sie jetzt im Anschluss öffentlich, da wir glauben, dass es sich bei dieser Frage um grundsätzliche politische Widersprüche handelt, die auch in der Zukunft eine Rolle spielen werden. Im folgenden unser Brief an die OrganisatorInnen der Mieten-Stopp-Demonstration.

Unser Brief an die Vorbereitungsgruppe
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Tausende demonstrieren gegen steigende Mieten

Am 3. September beteiligten sich mehrere Tausend Menschen an einer Demonstration gegen steigende Mieten, Verdrängung und Armut. Die Demonstration zog vom Hermannplatz aus durch Neukölln, Alt-Treptow und Kreuzberg zum Oranienplatz. In einigen Kiezen gab es Treffpunkte der BewohnerInnen um gemeinsam zur Demo zu gehen. Viele Schilder mit Straßennamen waren in der Demo zu sehen. Als klassenkämpferischer Block beteilgten wir uns mit einem Transparent „Löhne rauf! Mieten runter! an dem Protest. Die Route führte entlang vieler von Mietsteigerung, Luxussanierung und Verdrängung betroffener Wohngebiete. Die Demo wurde maßgeblich von den in verschiedenen Kiezen verankerten Stadtteilinitiativen organisiert.

Mieten-Stopp-Demonstration

In Berlin steigen seit Jahren die Mieten. Vor allem in den Innenstadtbezirken wird die Miete für Menschen mit geringeren Einkommen unbezahlbar. In vielen Stadtteilen Berlins haben sich Initiativen von Mieterinnen und Mietern gegründet, die der Entwicklung in ihren Kiezen nicht länger tatenlos zusehen wollen. Gemeinsam rufen Stadtteil- und Kiezinitiativen zu einer großen Demonstration am 3. September gegen steigende Mieten auf. Mit dieser Demonstration wollen wir ein Zeichen setzen gegen soziale Verdrängung, Privatisierung und Profitstreben!

Bezahlbare Mieten statt Profite! Gegen die profitorientierte Wohnungspolitik!

Großdemonstration | 3. September 2011 | 14 Uhr | Hermannplatz
Informationen zur Demonstration

Aufruf des klassenkämpferischen Blockes zur Demonstration
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Linke Interventionen in die Arbeitswelt gestern und heute

In den 70er Jahren sind Tausende linke Aktivist_innen aus politischen Gründen in die Betriebe gegangen. Diese Betriebsarbeit wurde von den unterschiedlichen politischen Gruppen als Beitrag zu einer revolutionären Veränderung der Gesellschaft verstanden. Welche unterschiedlichen Perspektiven und Vorgehensweisen es dabei gab, werden Jan Ole Arps, Autor des kürzlich im Verlag Assoziation A herausgegebenen Buches „Frühschicht – Linke Fabrikintervention in den 70er Jahren“ und der ehemalige Betriebsaktivist Peter Bach skizzieren. Dabei wird es um die Erfolge, aber auch um die Grenzen der Betriebsintervention gehen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen wir uns die Frage, wie heute, wo die Großfabriken zumindest hierzulande an Bedeutung verloren haben, linke Interventionen in Arbeitskämpfe aussehen können. Aktivist_innen aus dem Care-Bereich, der Kampagne gegen Leiharbeit, dem Klassenkampfblock sowie aus dem Erwerbslosenbereich werden konkrete Beispiele für solche Interventionen vorstellen. Die Diskussion über die Erfolge, aber auch die Grenzen, auf die die Aktivist_innen stoßen, wird Gegenstand der gemeinsamen Debatte sein.

Infoveranstaltung mit:

Jan Ole Arps, Herausgeber des Buches Frühschicht
Peter Bach, Gewerkschaftler
Aktivist_innen, die an Kämpfen am Arbeitsplatz und im Jobcenter beteiligt sind

11.07.11 | 19.00 Uhr | Tristeza | Pannierstraße 5 | Neukölln