Initiative für Solidarität und Klassenkampf http://klassenkampfblock.blogsport.de Wed, 02 May 2018 11:06:52 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Bericht und Fotos vom 30. April & 1. Mai 2018 http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/05/02/bericht-und-fotos-vom-30-april-1-mai-2018-2/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/05/02/bericht-und-fotos-vom-30-april-1-mai-2018-2/#comments Wed, 02 May 2018 11:02:32 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/05/02/bericht-und-fotos-vom-30-april-1-mai-2018-2/ Am 1. Mai 2018 nahmen etwa 200 Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration teil. Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration begann gegen 18:30 Uhr am Oranienplatz und zog mit 15 000 Teilnehmer*innen unangemeldet durch Kreuzberg. Die DGB-Demo begann um 10 Uhr am Hackeschen Markt und zog mit einigen Tausend Teilnehmer*innen bis zum Brandenburger Tor. Der klassenkämpferische Block beteiligte sich daran unter dem Motto „Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen!“. Am 30. April fand im Wedding die antikapitalistische Demonstration unter dem Motto „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!” mit 4000 Teilnehmer*innen statt.

Mit dem Block der Initiative Klassenkämpferischer Block wollen wir eine antikapitalistische Perspektive bei der DGB-Demo sichtbar machen und deutlich machen, dass wir uns nicht auf Stellvertreter*innen-Politik und bürokratische Apparate verlassen dürfen, sondern selbst aktiv werden und Kämpfe selbstorganisiert führen müssen. Uns geht es aber nicht nur um Verbesserungen innerhalb der bestehenden Gesellschaft wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen oder bezahlbare Mieten, denn wir haben eine grundsätzliche Kritik an der profitorientierten Wirtschaftsweise. Die Verwertungsinteressen des Kapitals, patriarchale und rassistische Verhältnisse stehen einem schönen Leben für uns alle im Weg. Aktivist*innen von Basisinitiativen und aus verschiedenen Betrieben haben vom Lauti von ihren Kämpfen berichtet.

Zu Beginn gab es einen Beitrag der „Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht“ welche gegen Union Busting und das Schikanieren von aktiven Kolleg*innen vorgeht. Ein Kollege vom Botanischen Garten berichtete vom erfolgreichen Kampf der Beschäftigten am Botanischen Garten, die sich in den Tarifvertrag der Länder zurückgekämpft haben. Die Betriebsgesellschaft, die zum Zweck des Lohndumpings als 100-prozentige Tochter der Freien Universität gegründet worden war, wurde zum 01.01.2018 aufgelöst. Alle Beschäftigten wurden in die Freie Universität zurückgeführt. Eine Vertreterin der Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“ ging auf die negativen Folgen des „Prostituiertenschutzgesetzes“ für Sexarbeiter*innen ein, die sich aufgrund des Gesetzes registrieren lassen müssen, wobei völlig unklar ist, wer die Daten alles bekommt. Viele Sexarbeiter*innen entscheiden sich gegen die Registrierung und müssen illegalisiert arbeiten.

Es folgte eine Rede von einem Kollegen aus dem Taxigewerbe, der auf die prekären Arbeitsbedingungen in diesem Bereich einging. Es gibt seit mittlerweile 10 Jahren eine weitgehend selbstorganisierte Arbeitsgemeinschaft engagierter Taxifahrer*innen bei ver.di, die gegen die Situation aus Überausbeutung und Entrechtung ankämpft.
Ein Redner der Berliner Mietergemeinschaft thematisierte die akute Wohnungsnot in Berlin und forderte einen sozialen und kommunalen Wohnungsbau, der nicht gewinnorientiert sein darf, sondern gute Wohnungen für alle zur Verfügung stellt.

Außerdem gab es einen Betrag von TVStud Berlin, der Tarifinitiative der studentischen Beschäftigten. Seit 2001 wurden die Stundensätze der Beschäftigten nicht erhöht, während die Kosten insbesondere für Miete enorm gestiegen sind. Die Demo zog an der Mall of Shame in der Leipzigerstraße vorbei. Hier wies eine Aktivistin der FAU AG Mall of Shame auf den Kampf um nach wie vor ausstehende Löhne der rumänischen Arbeiter hin. Am 3. Mai findet dazu ein weiterer Gerichtstermin statt.

Eine Aktivistin von labournet.tv. dokumentierte eine Rede eines Amazon-Arbeiters aus Berlin: „Seit 2 Jahren arbeite ich da. Bei uns gibt es jeden Tag eine Veränderung, so dass wir alle langsam denken, ob wir Arbeiter oder Versuchskaninchen sind, ob wir uns in einem Labor oder in einem Arbeitslager befinden. Aber was immer unverändert bleibt, das sind: Mindestlöhne, unbezahlte Überstunden und endlose Schikanen.“ Weitere Reden gab es von Beschäftigten an der FU und bei der Vivantes Service GmbH (VSG) sowie dem Make-Amazon-Pay-Bündnis.

Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration startete mit etwa 15000 Menschen gegen 18:30 Uhr vom Oranienplatz aus und zog ohne polizeiliche Anmeldung zunächst durch das Myfest und dann weiter durch die Manteuffelstraße und Skalitzerstraße zum Schlesischen Tor. Mit dabei war der „Fahnenmeer“-Block in dem viele Fahnen der kurdischen Bewegung gezeigt wurden, darunter auch viele Fahnen der in der BRD verbotenen kurdischen Arbeiter*innenpartei PKK. Während der Demonstration wurde Pyrotechnik gezündet und es wurden lautstark Parolen gerufen.

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Heraus zum 1.Mai 2018! http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/16/heraus-zum-1-mai-2018/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/16/heraus-zum-1-mai-2018/#comments Mon, 16 Apr 2018 21:58:43 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/16/heraus-zum-1-mai-2018/ Basisorganisierungen stärken und vernetzen! Beteiligt euch vor dem 1. Mai an der antikapitalistischen Demonstration im Wedding. Kommt am 1. Mai zum klassenkämpferischen Block bei der DGB-Demonstration und zur revolutionären 1. Mai Demonstration um 18 Uhr.

Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!
30.04.2018 | 16 Uhr | Leopoldplatz | [Aufruf]

Klassenkämpferischer Block auf der DGB-Demonstration
01.05.2018 | 9:30 Uhr | Hackescher Markt | [Aufruf]

Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration
01.05.2018 | 18:00 Uhr | Oranienplatz | [Aufruf]

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Unser Aufruf zum Klassenkämpferischen Block bei der DGB-Demo http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/unser-aufruf-zum-klassenkaempferischen-block-bei-derdgb-demo/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/unser-aufruf-zum-klassenkaempferischen-block-bei-derdgb-demo/#comments Sat, 07 Apr 2018 09:24:09 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/unser-aufruf-zum-klassenkaempferischen-block-bei-derdgb-demo/

Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen

Auch dieses Jahr rufen wir wieder zum klassenkämpferischen Block bei der DGB-Demonstration am 1. Mai auf. Wir wollen damit unsere Perspektive ausdrücken, Verbesserungen im Alltag der Lohnabhängigen selbstorganisiert zu erkämpfen, anstatt sich auf Stellvertreter*innen-Politik und bürokratische Apparate zu verlassen. Uns geht es aber nicht nur um Verbesserungen innerhalb der bestehenden Gesellschaft wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen oder bezahlbare Mieten, denn wir haben eine grundsätzliche Kritik an der profitorientierten Wirtschaftsweise. Die Verwertungsinteressen des Kapitals, patriarchale und rassistische Verhältnisse stehen einem schönen Leben für uns alle im Weg.

Ein Beispiel für miese Arbeitsbedingungen ist der Online-Händler Amazon. In den Logistik-Zentren werden die Beschäftigten über Handscanner in ihren Arbeitsschritten kontrolliert, mit „Feedback”-Gesprächen durch Vorgesetzte eingeschüchtert und zu noch höherem Arbeitstempo und Wettbewerb getrieben. Das Unternehmen verfolgt die Strategie gewerkschaftsfrei zu bleiben und verweigert den Abschluss eines Tarifvertrages. Gegen die Zustände bei Amazon organisieren sich die Beschäftigten in Bad Hersfeld, Brieselang, Poznan und Madrid.

Auch das Unternehmen Deliveroo bekämpft die gewerkschaftliche Organisierung der Beschäftigten. Der Lieferdienst behindert die Gründung von Betriebsräten. Deliveroo beschäftigt Fahrer*innen als Scheinselbstständige, so dass ihr Lohn effektiv oft weit unter dem Mindestlohn liegt. Die Fahrer*innen haben sich international in der Kampagne Deliverunion vernetzt, an der Basisgewerkschaften wie die Freie Arbeiter*innen Union (FAU) beteiligt sind.

Mit Arbeitsdruck und Überlastung haben die Pflegekräfte in den Krankenhäusern in Berlin und anderswo zu kämpfen. Dagegen richtet sich das Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus, welches mit einem Volksentscheid eine Mindestbesetzung mit Pfleger*innen durchsetzen will. Sorgearbeiten wie Pflege, Betreuung von Kindern und Hausarbeit wird überwiegend von Frauen* geleistet, die dafür schlecht oder gar nicht entlohnt werden. Die geschlechtshierarchische Organisierung der Erwerbsarbeit und der Hausarbeit ist ein Ausdruck der patriarchalen Verhältnisse. In vielen Haushalten in der BRD werden zudem migrantische Frauen* als Reinigungskräfte, Alten- und Pflegehelferin oder Babysitterin in prekären Arbeitsverhältnisse beschäftigt.

Dass Kämpfe von Beschäftigten erfolgreich sein können, zeigt die jahrelange betriebliche Auseinandersetzung am Botanischen Garten in Berlin. Dort wurde durch den Arbeitskampf erreicht, dass outgesourcte Mitarbeiter*innen wieder direkt an der Freien Universität Berlin eingestellt wurden und somit für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn erhalten.

Wir gehen am 1. Mai auf die Straße, um deutlich zu machen, dass wir die herrschenden Zustände nicht mehr hinnehmen und alle Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse bekämpfen. Der Weg zu einer solidarischen Gesellschaft jenseits von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat beginnt mit kleinen Schritten, mit selbstorganisierten Kämpfen am Arbeitsplatz, im Stadtteil und auf der Straße. Um eine Gegenmacht aufzubauen, müssen wir uns in unserem Alltag zusammenschließen und kollektiv Widerstand leisten. Setzen wir der Vereinzelung, dem Konkurrenz- und Leistungsdenken unsere Kollektivität und Solidarität entgegen und schreiben damit eine neue Geschichte von unten!

Klassenkämpferischer Block | DGB-Demonstration | 1. Mai 2018 | 9:30 Uhr | Hackescher Markt

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Heraus zum 1. Mai 2018! Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/heraus-zu-1-mai-2018-klassenkaempfe-entfalten-nationalismus-sexismus-und-rassismus-bekaempfen/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/heraus-zu-1-mai-2018-klassenkaempfe-entfalten-nationalismus-sexismus-und-rassismus-bekaempfen/#comments Sat, 07 Apr 2018 09:20:47 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2018/04/07/heraus-zu-1-mai-2018-klassenkaempfe-entfalten-nationalismus-sexismus-und-rassismus-bekaempfen/

Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen

Auch dieses Jahr rufen wir wieder zum klassenkämpferischen Block bei der DGB-Demonstration am 1. Mai auf, wir wollen damit unsere Perspektive ausdrücken, Verbesserungen im Alltag der Lohnabhängigen selbstorganisiert zu erkämpfen, anstatt sich auf Stellvertreter*innen-Politik und bürokratische Apparate zu verlassen. Uns geht es aber nicht nur um Verbesserungen innerhalb der bestehenden Gesellschaft wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen oder bezahlbare Mieten, denn wir haben eine grundsätzliche Kritik an der profitorientierten Wirtschaftsweise. Die Verwertungsinteressen des Kapitals, patriarchale und rassistische Verhältnisse stehen einem schönen Leben für uns alle im Weg. Wir gehen deshalb am 1. Mai auf die Straße, um deutlich zu machen, dass wir die herrschenden Zustände nicht mehr hinnehmen und alle Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse bekämpfen. Der Weg zu einer solidarischen Gesellschaft jenseits von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat beginnt mit kleinen Schritten, mit selbstorganisierten Kämpfen im Betrieb, im Stadtteil und auf der Straße. Um eine Gegenmacht aufzubauen, müssen wir uns in unserem Alltag zusammenschließen und kollektiv Widerstand leisten. Setzen wir der Vereinzelung, dem Konkurrenz- und Leistungsdenken unsere Kollektivität und Solidarität entgegen und schreiben damit eine neue Geschichte von unten!

Klassenkämpferischer Block | DGB-Demonstration | 1. Mai 2018 | 9:30 Uhr | Hackescher Markt

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Mittwoch, 13.09.: Offenes Treffen – „jetzt schlägts 13!“ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/09/09/offenes-treffen-13-9-jetzt-schlaegts-13/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/09/09/offenes-treffen-13-9-jetzt-schlaegts-13/#comments Sat, 09 Sep 2017 16:16:00 +0000 Administrator Allgemein Termin http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/09/09/offenes-treffen-13-9-jetzt-schlaegts-13/ Unter diesem Motto gibt es am jedem Freitag, der auf den 13. Tag des Monats fällt, bundesweite Aktionen gegen eine Firma, die durch besonders schikanöse Behandlung von Beschäftigten, Lohndumping oder massive Angriffe auf Betriebsräte in die Kritik geraten ist. Die Initiative zu dieser Kampagne geht von der Gruppe aktion ./. arbeitsunrecht Köln aus.

Im Oktober ist es wieder soweit. Derzeit findet eine Internetabstimmung statt, welcher Betrieb hier exemplarisch für die Zumutungen des Kapitalismus angeprangert werden soll. Die Vorschläge zu den Firmen kamen von engagierten KollegInnen. Ihr könnt Euch an der Abstimmung beteiligen:

https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/schwarzer-freitag. Für die Abstimmungsbeteiligung bedarf es der Angabe einer Mailadresse.

Nach Stand letzter Woche liegt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit ca. 280 Stimmen vor der Bekleidungkette H&M mit ca. 200 Stimmen in Führung. Weit abgschlagen folgt der Autozulieferer Rotec.

Auf unserem Offenen Treffen wird es kurze Inputreferate zu den arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen beim DRK und bei H&M geben. Wir wollen überlegen, wie wir uns mit einer gemeinsamen Aktion am 13. 10. in den Rahmen der Kampagne stellen können.

Offenes Treffen: Mittwoch, 13.9, 19:00 Uhr. im MieterInnenladen, Kreutziger Str. 23, 10245 Berlin-Friedrichshain

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Mittwoch, 14.06: Offenes Treffen – Klassenkampf & Digitalisierung http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/28/mittwoch-14-06-offenes-treffen-klassenkampf-digitalisierung/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/28/mittwoch-14-06-offenes-treffen-klassenkampf-digitalisierung/#comments Sun, 28 May 2017 15:46:30 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/28/mittwoch-14-06-offenes-treffen-klassenkampf-digitalisierung/ Klassenkampf & Digitalisierung – Wie organisieren wir uns und wie kämpfen wir zukünftig? Mit dem Autor Matthias Becker

Glaubt man vielen bürgerlichen Vordenker*innen und Wissenschaftler*innen, dann bringt die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung zunehmend ein Ende der klassischen Lohnarbeit mit sich. Computer und Roboter ersetzen an immer mehr Stellen den Menschen als Arbeitskraft. Damit dürfte dann auch der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit im Kern zumindest deutlich zurücktreten und die meisten Menschen hätten keinen Job im klassischen Sinne mehr… Doch stimmt das?

Genau das Gegenteil scheint richtig: Technik und Digitalisierung ersetzen nur bestimmte Abläufe in Unternehmen. Roboter übernehmen nur ganz bestimmte menschliche Arbeiten. Die Folge: Eine Umwandlung und Veränderung der Lohnarbeit durch Abwertung, Verdichtung und Verschleierung. „Die durch digitale Werkzeuge erzwungene Transparenz bedeutet für viele Beschäftigte in den Büros, den Fabrik- und Lagerhallen mehr Stress, mehr Überwachung, weniger Lohn“.

Zu unserem Treffen haben wir Matthias Becker eingeladen. Er hat im Frühjahr 2017 ein Buch zum Thema veröffentlicht und kann uns einen kleinen Einblick in die vielen Facetten technischer Entwicklungen im Kontext kapitalistischer Ausbeutung geben. Wir möchten mit Euch und ihm über die aktuellen Entwicklungen der Automatisierung und Digitalisierung, aber auch über neue Formen der Arbeitsverdichtung, Auslagerung und Ausbeutung sprechen und diskutieren, wie klassenkämpferische Kolleginnen und Kollegen sich in Zukunft organisieren können.

Das Buch: Matthias Martin Becker: Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus, ProMedia Verlag | ISBN: 978-3-85371-418-8

Mittwoch |14. Juni| 19 Uhr | Mieterladen | Kreuzigerstr.23 F’hain

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Mittwoch, 24. Mai ¦ 08:45 Uhr – Unterstützung des Betriebsrats und der Belegschaft von Integral e.V. http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/22/mittwoch-24-mai-0845-uhr-unterstuetzung-des-betriebsrats-und-der-belegschaft-von-integral-e-v/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/22/mittwoch-24-mai-0845-uhr-unterstuetzung-des-betriebsrats-und-der-belegschaft-von-integral-e-v/#comments Mon, 22 May 2017 15:49:33 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/22/mittwoch-24-mai-0845-uhr-unterstuetzung-des-betriebsrats-und-der-belegschaft-von-integral-e-v/ Gezielt wird auf einige, getroffen werden alle! Betriebsrats-Bashing in der Sozialen Arbeit. Die Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht (BAGA) und UnterstützerInnen rufen dazu auf, den Betriebsrat von Integral e.V. bei einer Arbeitsgerichtsverhandlung zu unterstützen Am 24. 05. 2017 findet um 9.00 Uhr ein Beschlussverfahren gegen den Vorstand von INTEGRAL e. V. statt.

INTEGRAL e. V. ist Träger von sozialen Einrichtungen in Berlin. Nun könnte man meinen bei einem sozialen Träger geht es sozial zu und der Umgang ist demokratisch, teilhabeorientiert und transparent. Doch weit gefehlt. Zusammen mit einer für Betriebsrat-Bashing und Union-Busting bekannten Kanzlei wird systematisch versucht, den Betriebsrat in seiner Arbeit zu behindern.

Nun hat der Betriebsrat ein Beschlussverfahren eingeleitet, weil Betriebsräten in 2 Fällen Entgelt gekürzt wurde, als sie erforderlicher Betriebsratsarbeit nachgingen und in einem anderen Fall dem Betriebsrat verwehrt wurde, mit dem Aufsichtsrat des Vereines in Kontakt zu treten. Denn würde der Vorstand sein Ziel erreichen, den Betriebsrat auszubremsen, einzuschüchtern und zu entmutigen, sind die Beschäftigten dort willkürlichen Entscheidungen, Lohndumping und Arbeitsüberlastungen schutzlos ausgeliefert.

Mit diesem Beschlussverfahren macht der Betriebsrat deutlich, was schon im Physikunterricht gelehrt wird: Druck erzeugt Gegendruck!

Wann? Mittwoch, 24. Mai um 08:45 Uhr | Wo? Arbeitsgericht Berlin, Magdeburger Platz 1 / 10785 Berlin / Raum 522

Wir organisieren eine breite und tatkräftige Unterstützung für den Betriebsrat und die Belegschaft von INTEGRAL e.V. am Tag des Kammertermins!

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Mittwoch, 10.05: Offenes Treffen: Radikale Linke & die Lohnarbeit? http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/05/mittwoch-10-05-offenes-treffen-radikale-linke-die-lohnarbeit/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/05/mittwoch-10-05-offenes-treffen-radikale-linke-die-lohnarbeit/#comments Fri, 05 May 2017 16:30:01 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/05/mittwoch-10-05-offenes-treffen-radikale-linke-die-lohnarbeit/ Die radikale Linke & die Lohnarbeit. Die eigene Klassensituation verstehen und daraus handeln

Viele linke Aktivist*innen sind zwar in politischen Gruppen organisiert, gehen auf Demonstrationen und diskutieren den letzten Text aus einer linken Zeitung. Die meisten Aktivist*innen müssen allerdings für ihren Lebensunterhalt auch ihre Arbeitskraft verkaufen.
Und obwohl diese Situation so eindeutig und klar ist, sind sich die meisten Linken ihrer Situation als Lohnabhängige nicht wirklich bewusst, geschweige denn, dass sie daraus auch politische Schlüsse für ihr Handeln ziehen würden. Im Gegenteil, ob in Antifa-Gruppen oder Kiez-Initativen – überall findet sich oft diese Trennung: Auf der politischen Ebene gibt es ein linkes Verständnis, während die eigene Lohnarbeit oft auf der „privaten“ Ebene angesiedelt wird. Damit wird die eigene Arbeitsituation nicht politisch diskutiert und nicht politisiert.
Doch warum ist das so? Und vor allem: Wie können wir diese Abtrennung der eigenen Lohnarbeit aufbrechen und politisieren? Wir wollen beim offenen Treffen daher mit euch darüber diskutieren, welche Erfahrungen ihr als Linke mit der Lohnarbeit & Politik gemacht habt.

Mittwoch | 10. Mai | 19 Uhr | Mieterladen | Kreuzigerstr.23 F’hain

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Bericht & Fotos vom 30. April und 1. Mai 2017 http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/04/bericht-fotos-vom-30-april-und-1-mai-2017/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/04/bericht-fotos-vom-30-april-und-1-mai-2017/#comments Thu, 04 May 2017 21:13:56 +0000 Administrator Allgemein http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/05/04/bericht-fotos-vom-30-april-und-1-mai-2017/

Am 1. Mai 2017 nahmen etwa 250 Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration teil. Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration begann gegen 18:45 Uhr mit über 15000 Menschen am Oranienplatz und zog unangemeldet durch Kreuzberg und Neukölln. Die DGB-Demo begann um 10 Uhr am Hackeschen Markt und zog mit einigen Tausend Teilnehmer*innen bis zum Brandenburger Tor. Der klassenkämpferische Block beteiligte sich daran unter dem Motto „Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen!“. Am 30. April fand im Wedding die antikapitalistische Demonstration unter dem Motto „Organize – Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ mit 3000 Teilnehmer*innen statt.

Mit dem Block der Initiative Klassenkämpferischer Block wollen wir eine antikapitalistische Perspektive sichtbar machen, denn der Kapitalismus führt aufgrund seiner Profitlogik zu Krisen, Kriegen und Hungerkatastrophen. Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung, patriarchale und rassistische Unterdrückung. Dies bedeutet für uns, Ansätze von Selbstorganisierung in Betrieben oder anderen Basisgruppen zu unterstützen, genauso wie Initiativen von Mieter*innen im Stadtteil. Mehrere Basisinitiativen haben vom Lauti von ihren Kämpfen berichtet.

Zu Beginn hat die „Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht“ eine Rede gehalten, in der sich gegen die Sozialpartnerschaft des DGB und für eine antikapitalistische Politik ausgesprochen wurde. Ein Kollege vom Botanischen Garten ging auf den langen Arbeitskampf der Beschäftigten ein. Im Dezember 2016 wurde endlich der erste Tarifvertrag unterschrieben, mit dem die Beschäftigten der Betriebsgesellschaft Botanischer Garten einverstanden sind und der ihnen 80 Prozent des Tariflohns gewährt und im Jahr 2019 den vollen Tarif des Öffentlichen Dienstes. Eine Vertreterin einer Aktionsgruppe gegen die Luxusbauprojekte Rigaer Straße 71–73 in Friedrichshain berichtete von ihrem Kampf gegen die CG-Gruppe, die Wohnungen für eine zahlungskräftige Kundschaft bauen will und somit eine Akteurin der Vertreibung ist. In einer Grußbotschaft von Mag Wompel von LabourNet Germany wurde auf den Kampf gegen Leiharbeit eingegangen.

Die FAU Berlin stellte in ihrem Beitrag unter anderem ihre Kampagne „Deliverunion“ vor. Europaweit organisieren sich die Fahrer*innen gegen prekäre Arbeitsbedingungen bei Lieferdiensten wie foodora oder deliveroo. Desweiteren gab es Reden von der Berliner Mietergemeinschaft, dem Oficina Precaria de Berlin, dem Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall, der Erwerbsloseninitiative Basta und von der Gefangenengewerkschaft Bundesweite Organisation. Ein Kollege aus dem Taxigewerbe ging auf die prekären Arbeitsbedingungen in diesem Bereich ein. Eine Aktivistin von labournet.tv zeigte auf, dass es letztlich darum geht, den Produktionsprozess und die Verteilung der Güter selbst als Klasse zu organisieren und unsere Reproduktion, also Kochen, Kinderbetreuung und Hausarbeit, so zu kollektivieren, dass die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung dabei aufgehoben ist. In vielen Beiträgen wurde dazu aufgerufen, im Juli nach Hamburg zu fahren, um gegen das Treffen der G20 zu protestieren.

Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration startete mit über 15000 Menschen gegen 18:45 Uhr vom Oranienplatz aus und zog ohne polizeiliche Anmeldung zunächst durch das Myfest und dann weiter durch die Manteuffelstraße und Reichenberger Straße in Richtung Neukölln. Vorne lief der stadtpolitische Block unter dem Motto „Selber machen – Kämpfen! Streiken! Besetzen!“. Weiter hinten kam der NoG20-Block. Während der Demonstration wurde viel Pyrotechnik gezündet und es wurden lautstark Parolen gerufen. An der Pannierstraße griff die Polizei brutal die Demospitze an. Mehrere Demonstrierende wurden festgenommen. Auch am Spreewaldplatz kam es immer wieder zu brutalen Angriffen der Polizei und zahlreichen Festnahmen.

 

Fotos

Organize-Demo im Wedding am 30. April [1]

Organize-Demo im Wedding am 30. April [2]

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [1]

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [2]

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [3]

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [4]

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [5]

Revolutionäre 1.-Mai-Demo [1]

Revolutionäre 1.-Mai-Demo [2]

Revolutionäre 1.-Mai-Demo [3]

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1.Mai Aufruf: Klassenkämpferischer Block http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/04/09/1-mai-aufruf-klassenkaempferischer-block/ http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/04/09/1-mai-aufruf-klassenkaempferischer-block/#comments Sun, 09 Apr 2017 20:25:38 +0000 Administrator Aufruf http://klassenkampfblock.blogsport.de/2017/04/09/1-mai-aufruf-klassenkaempferischer-block/

Klassenkämpfe entfalten – Nationalismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen

Auch in diesem Jahr wird es auf der Gewerkschaftsdemonstration des DGB einen Klassenkämpferischen Block geben. Wir wollen damit unsere Perspektive ausdrücken, Verbesserungen im Alltag der Lohnabhängigen selbstorganisiert zu erkämpfen, anstatt sich auf Stellvertreter*innen-Politik und bürokratische Apparate zu verlassen. Darüber hinaus kämpfen wir für eine Gesellschaft, in der Arbeit nicht mehr der Profitmaximierung einiger weniger dient und für viele nur sinnentleerte Maloche für einen kargen Lohn bedeutet, sondern wir streben eine Gesellschaft an, in der sich die Produktion an den Bedürfnissen orientiert.

Der Kapitalismus führt aufgrund der Logik des Profits notwendigerweise zu Krisen, Kriegen und Hungerkatastrophen. Er ist gegen die Interessen der Mehrheit der Weltbevölkerung gerichtet. Wir kämpfen für seine grundlegende Überwindung. Am 1. Mai gehen wir auch gegen die Abschottung Europas und die Formierung rassistischer Kräfte auf die Straße. Die EU gibt drei Milliarden Euro an die Türkei, um Geflüchtete in Lagern zu internieren, anstatt sie nach Europa weiterreisen zu lassen. Dies geschieht im klaren Wissen darum, dass der türkische Staatspräsident Erdogan die Türkei in ein autoritäres Präsidialsystem umformt, das mit militärischer Gewalt gegen den kurdischen Widerstand und mit polizeilicher Repression gegen jegliche ernst zu nehmende Opposition vorgeht. Selbst die Parlamentarier*innen der HDP wurden ihrer Rechte beraubt.

Zugleich formiert sich in der BRD mit der AfD an der Spitze eine rassistische Bewegung, die sich einerseits bundesweit in den Parlamenten festsetzt und anderseits die offene Zusammenarbeit mit gewaltbereiten, bekennenden Nazis bei Aufmärschen oder als Saalschutz nicht scheut. Sie suggeriert, die Interessen der „Zukurzgekommenen“ mit „deutschen Wurzeln“ zu vertreten. Nationalismus ist jedoch keine Alternative zu neoliberaler Elendsverwaltung, sondern treibt sie auf die Spitze!

Wir setzten Standortnationalismus und Konkurrenzkampf grenzüberschreitende Solidarität entgegen. Gegen die Angriffe des Kapitals wollen wir internationale Zusammenarbeit von Arbeiter*innen entwickeln. Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen wird zunehmend global arbeitsteilig organisiert – also kann eine weltweit vernetzte Arbeiter*innenklasse sie auch stoppen, und ihre Interessen zur Geltung bringen. In schlecht entlohnten, prekären Bereichen wie Gastronomie oder Taxigewerbe arbeiten viele Migrant*innen. Konzerne, aber auch öffentliche Einrichtungen lagern Bereiche an Tochterunternehmen und Beschäftigungsgesellschaften aus, um die Löhne zu drücken. Doch es ist möglich, dem eine Grenze zu setzen!
Die Kolleg*innen einer Betriebsgesellschaft des Botanischen Gartens haben in einem über zwei Jahre dauernden Kampf einen Tarifvertrag erstritten, der ihnen jetzt 80 Prozent des Tariflohns gewährt und im Jahr 2019 den vollen Tarif des Öffentlichen Dienstes. Das bedeutet für sie nicht nur mehrere Hundert Euro mehr pro Monat im Portemonnaie, sondern die Strategie der Lohndrückerei durch Auslagerung konnte hier gestoppt und ins Gegenteil verkehrt werden. Dies war nur möglich, weil die Kolleg*innen den Arbeitskampf nicht auf gewerkschaftliche Aktivitäten beschränkt hatten, sondern darüber hinaus sehr stark mit außerbetrieblichen klassenorientierten Gruppen zusammen gearbeitet haben.

Arbeit im Haushalt, sowie Pflege- und Erziehungsarbeit sind Bereiche, die häufig unsichtbar bleiben. Sie werden in patriarchalen Gesellschaften wie der unseren in der Regel von Frauen ausgeübt. Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen geschehen meist unbezahlt als Teil vermeintlich natürlicher Familienzugehörigkeit. Auch, wenn sie als Lohnarbeit verrichtet werden, sind hier zumeist Frauen am Start – und die Löhne sind sehr niedrig. Doch auch hier regt sich Widerstand. Die Kolleg*innen der Charité-Tochterfirma CFM und der VSG, die aus dem Vivantes-Kinikum ausgegliedert wurden, streiken gemeinsam. Sie fordern nicht nur gleichen Lohn für gleiche Arbeit, dem Tarif entsprechend, sondern vor allem mehr Personal, da die von der Klinikleitung vorgegebene Arbeitsverdichtung die Beschäftigten in den Burnout treibt und das Wohl der Patient*innen gefährdet.

Betriebskämpfe sind jedoch nur eine Seite der Medaille beim Kampf um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Lohnabhängigen. Wenn die Mieten ins Unermessliche steigen oder wir gar wegen Umwandlung in Eigentumswohnungen in andere Stadtteile umziehen müssen, bleibt wenig von Lohnerhöhungen übrig. In den letzten Jahren ist in Berlin eine außerparlamentarische Mieter*innen-Bewegung entstanden, die im Kampf gegen Zwangsräumungen auch Erfolge hatte. Mit dem Widerstand gegen die CG-Gruppe, eine der Akteure der Vertreibung einkommensschwacher Miete*innen, sollen auch die Profiteure stärker in den Fokus des Widerstands geraten.

Wir treten für eine Gesellschaft ein, in der die individuellen, kulturellen und sozialen Bedürfnisse mit dem, was die Allgemeinheit braucht, vereinbar sind und die Grundlage der Produktion der Güter bilden. Wir gehen am 1. Mai auf die Straße, weil wir die Orientierung an Maximalprofiten nicht als vermeintliches Naturgesetz hinnehmen wollen. Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung, patriarchale und rassistische Unterdrückung. Dies bedeutet für uns, Ansätze von Selbstorganisierung in Betrieben oder überbetrieblichen Basisgruppen zu unterstützen, genauso wie Initiativen von Mieter*innen im Stadtteil. Dies sind für uns jedoch nur Anfänge gesellschaftlich wirksamer Gegenmacht. Um diese aufzubauen, müssen wir uns zusammenschließen und gemeinsam Widerstand leisten.

Klassenkämpferischer Block auf der DGB-Demonstration
1. Mai 2017 | 9.30 Uhr | Hackescher Markt

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