Archiv « Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

Archiv der Kategorie 'Bericht'

Auswertung: Mietenstopp – Demonstration

Eine Woche vor den Wahlen in Berlin, startete am Samstag den 10. September 2016 eine Demonstration unter dem Motto “Mietenstopp – Gemeinsam gegen Verdrängung, Verarmung und den Ausverkauf der Stadt” vom Platz der Luftbrücke. Etwas mehr als 1000 Menschen darunter viele Nachbar*innen organisiert und engagiert in verschiedenen Initiativen, Gruppen, Vereinen und Bündnissen nahmen zu Beginn an dem Protest teil. Viel weniger allerdings als bei der letzten Mobilisierung im Jahr 2011. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig und gehören solidarisch analysiert und diskutiert. Einen Beitrag dazu soll diese Auswertung leisten.
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Bericht+Fotos – Soliaktion gegen Entlassungen bei IKEA Piacenza

Am Abend des 19.12. führten ca. 15 Aktivist*innen eine Kundgebung vor der IKEA- Filiale in Berlin- Tempelhof durch.
Damit wurde sich mit dem Kampf der Arbeiter*innen beim IKEA- Logistiklager in Piacenza/Italien solidarisiert. Dieser wird seit 2012 mit Unterstützung der Basisgewerkschaft si.cobas geführt, um eine Anerkennung des Flächentarifvertrages, d.h. halbwegs auskömmliche Löhne und eine würdevolle Behandlung durch die Vorgesetzten zu erzielen. An vielen Standorten von IKEA und anderen Logistikdienstleistern wie TNT ist dies auch gelungen, die Lohne wurden verdoppelt bis verdreifacht. Doch die Unternehmensleitung ging zum Gegenangriff über und entließ 24 Kolleg*innen, die in si.cobas organisiert sind. Derzeit wird mit Blockaden der Werkseinfahrten und anderen Aktionen darum gekämpft, dass sie wieder eingestellt werden. Dabei werden die Aktivist*innen mit brutaler Polizeigewalt attackiert, um den reibungslosen Ablauf der Warentransporte um jeden Preis zu gewährleisten.

Diese Kundgebung war die dritte Aktion vor IKEA Tempelhof zur Unterstützung der italienischen Kolleg*innen. Zu ihr hatten der Klassenkämpferische Block, die FAU Berlin, labournet TV und die Internationalen Kommunist*innen aufgerufen. Obwohl sie auf Privatgelände stattfand und nicht bei der Polizei angemeldet wurde, war es möglich, vor dem IKEA – Eingang mit Transparent und Handflyern für die Kund*innen fast eine Stunde lang präsent zu sein. Per Megaphon wurden Redebeiträge gehalten. Der Berliner IKEA-Vertretung, der Hausrechtsinhaber*in, scheint die Angelegenheit unangenehm zu sein, weswegen sie eine ggf. öffentliche Gerichtsverfahren nach sich ziehende Eskalation im heimeligen Berlin der Vorweihnachtszeit scheut. Dies ist ein Grund mehr, mit den Protesten nicht loszulassen, bis die Kolleg*innen wieder eingestellt sind.


Mit dem Transparent spontan vor dem Eingang des IKEA Tempelhof

Mit dem Transparentauf dem Parkplatz von IKEA Tempelhof

Bericht+Fotos – Soliaktion gegen Entlassungen bei IKEA Piacenza


Am Nachmittag des 26. Juli wurden in der Ikea Filiale in Tempelhof in Berlin Flugblätter verteilt, um gegen die Entlassung von 24 gewerkschaftlich aktiven Lagerarbeitern bei IKEA in Piacenza zu protestieren und die Kundinnen über die Geschäftspraktiken von Ikea zu informieren. Die Arbeiter wurden im Juni 2014 entlassen, weil sie seit 2012 erfolgreich gegen ihre unmenschlichen und illegalen Arbeitsbedingungen zur Wehr gesetzt und die Einhaltung des nationalen Tarifvertrages erkämpft haben.
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Fotos – Soliaktion gegen Entlassungen bei IKEA Piacenza


Am 25.06.2014 haben wir eine Aktion vor IKEA in Tempelhof gemacht in Solidarität mit den entlassenen Arbeitern bei IKEA in Piacenza Italien. Die 33 Arbeiter sind entlassen worden weil sie gestreikt haben. Alle 33 sind Mitglied in der kämpferischen Basisgewerkschaft S.I.Cobas. Wir warten etwa 15 Leute. Einige haben Flugblätter an die Kund_innen verteilt. Die meisten von ihnen waren sehr interessiert und nicht überrascht über die Geschäftspraktiken von IKEA.
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Bericht vom 1. Mai 2012

Am 1. Mai 2012 beteiligten sich mehrere Hundert Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. Am Abend fand vom Lausitzer Platz aus die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration mit über 20 000 TeilnehmerInnen statt. Die Polizei griff die Demospitze mit massiver Härte an und löste die Demonstration auf.
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Bericht von Videokundgebung in Kreuzberg

Am 27. April 2012 versammelten sich etwa 120 Menschen bei sommerlichen Temperaturen am Heinrichplatz zu einer Video-Kundgebung unter dem Motto „Internationale Kämpfe gegen Krise und Kapital. Bei der vom Klassenkämpferischen Block organisierten Kundgebung wurden kurze Videos zu Arbeitskämpfen und sozialen Kämpfen in der BRD und in anderen Ländern wie Griechenland, USA und Ägypten gezeigt.
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Tarifkonflikt am Frankfurter Flughafen eskaliert! Solidaritätsstreiks der Fluglotsen. Spontane Warnstreiks in Tegel und Schönefeld wahrscheinlich!

Streik Frankfurt Flughafen Noch am Dienstag Abend muss das Verwaltungsgericht entscheiden, ob ein angekündigter Solidaritätstreik der Frühschicht der Fluglotsen auf dem Frankfurter Flughafen durchgeführt werden darf. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will mit dieser Aktion den Streik der etwa 200 Beschäftigten bei der Vorfeldkontrolle, der Verkehrszentrale und der Vorfeldaufsicht unterstützen und den Druck auf den Arbeitgeber Fraport massiv erhöhen.

Das Bodenpersonal hatte bereits letzte Woche einen Streik ausgesetzt. Die Tarifgespräche zwischen dem Flughafen Frankfurt und der GdF waren am vergangenen Freitag gescheitert. Die Gewerkschaft fordert erhebliche Einkommenserhöhungen, höhere Zulagen und geringere Arbeitszeiten.

Die von den ver.di-KollegInnen vertretenen Gewerschaftsspitzen hatten sich im Verlaufe des Streiks immer wieder negativ und arbeitgeber-freundlich geäußert und die so genannte „Spartengewerkschaft“ angegriffen.

Unterdessen scheinen spontane Warnstreiks auch an den Berliner Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld immer wahrscheinlicher! Hier will die Gewerkschaft ver.di dagegen Druck auf die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die 1500 Beschäftigten des Dienstleisters Globeground machen. (Quellen: junge Welt; Süddeutsche usw.)

Solidarität mit den streikenden KollegInnen Beschäftigten des Frankfurter Flughafens! Unterstützen wir die Kollegen von Globeground in Berlin bei ihrem Arbeitskampf!

Krankenhaus in Griechenland von Beschäftigten besetzt.

Griechenland Krankenhaus„In Kilkis, Griechenland, wurde das das lokale Krankenhaus von ihren Angestellten (health workers) besetzt und gaben in einer Erklärung ab, dass es sich unter völliger Kontrolle der Arbeiter_innen befindet. Die Arbeiter_innen reagieren damit auf die Beschleunigung des Regimes Richtung Faschismus mit der Besetzung des Krankenhaus und mit der Ausübung der direkten und kompletten Kontrolle durch die Arbeiter_innen. Alles wird durch eine Arbeiter_innen Generalversammlung entschieden. (workers general assembly)

Das Spital hat angegeben: „Die Regierung wird nicht von ihrer finanziellen Verantwortung freigesprochen und wenn die Forderungen nicht erfüllt werden, wenden sie sich an die lokale und gesellschaftliche Gemeinschaft um auf jede mögliche Art und Weise das Krankenhaus zu retten & das konstenlose Gesundheitswesen zu verteidigen und die Regierung & jede neoliberale Politik zu stürzen.“ (Quelle: labournet)

Tarifkonflikt eskaliert: Warnstreik der Berliner BVG für Samstag geplant!

BVG-Streik ver.di „Am Samstag fällt der Großeinkauf für die Berliner wohl aus. Zumindest für alle, die kein Auto haben. Denn von vier Uhr morgens bis sieben Uhr abends wird die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) komplett bestreikt. Wer dann auf die S-Bahn umsteigt, wird sich nicht nur in prall gefüllte Züge zwängen müssen, sondern sollte sich auch auf Verspätungen im maroden Netz der Deutschen Bahn einstellen. Jedenfalls wollen die Bus-, Tram- und U-Bahn-Fahrer der BVG mit ihrer Arbeitsniederlegung demonstrieren, daß sie kampfbereit und in der Lage sind, die Bundeshauptstadt lahmzulegen. Sie verlangen eine Lohn­erhöhung oberhalb der jährlichen Preissteigerung. Die Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am gestrigen Mittwoch den Warnstreik einstimmig beschlossen.“ (Quelle: junge Welt)

Unterstützen wir die KollegInnen der BVG bei ihrem Tarifkampf!

– Tageszeitung junge Welt (jW) vom 16. Februar 2012: „Ver.di bremst die BVG: Bus- und Bahnstreik“
– Weitere Artikel bei labournet

Filmpremiere in Deutschschweiz: „1 zwei 100 Officine“

Bellinzona In der deutschsprachigen Schweiz zeigt das Solikomitee im Rahmen einer Veranstaltung am 3. März im Volkshaus Zürich den Film „1 zwei 100 Officine“. Dies ist nach „Giu Le Mani“ bereits der zweite Film von Regisseur Danilo Catti über die Erfahrungen des Streikkomitees aus Bellinzona. Anwesend werden auch VertreterInnen des Streikkomitees selbst, die Frauengruppe aus Bellinzona sowie der Regisseur sein.

„Beschreibung: Der zweite Film über die Officine-Belegschaft in Bellinzona. Nach dem Sieg durch Streik, Besetzung und Blockade 2008 geht der Kampf im Arbeitsalltag weiter. Der „Film 1, zwei, 100 Officine“ zeigt das Kräfteverhältnis nach Wiederaufnahme der Arbeit, die weitere Organisierung im Betrieb, den erfolgreichen Einbezug der Temporären und immer wieder die Auseinandersetzung mit der Geschäftsleitung.“ (Quelle: Revolutionärer Aufbau Schweiz)

Weitere Infos beim Revolutionären Aufbau Schweiz