Archiv « Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

Archiv der Kategorie 'Aufruf'

Aufruf zum klassenkämpferischen Block

1. Mai 2010Heraus zum 1. Mai 2010 – Klassenkampf statt Standortlogik
Unternehmer und Bundesregierung nutzen die Krise, um das ohnehin niedrige Niveau von Löhnen und sozialen Leistungen noch stärker abzusenken. Quer durch alle Branchen und Bereiche wurden und werden „Bündnisse für Arbeit“ geschmiedet. Ihnen fielen nicht nur Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die bisherigen Löhne zum Opfer, sondern auch einigermaßen sozial geregelte Arbeitszeiten. Im Interesse der „Standortsicherung“ haben viele Unternehmensleitungen mit ihren Betriebsräten entsprechende Absenkungsvereinbarungen abgeschlossen. Erleichtert wurde dies durch die zahlreichen Öffnungsklauseln in den Flächentarifen, die von den Gewerkschaften unterzeichnet wurden. Alte gewerkschaftliche Erfahrungen und Erkenntnisse scheinen keine Bedeutung mehr zu haben.
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Aufruf an linke AktivistInnen zum 1. Mai

CharlieKlassenkampf statt Standortlogik – Für eine Welt ohne Krise, Krieg und Kapitalismus

Die Wurzel des 1. Mai liegt in den Kämpfen der Lohnabhängigen am Ende des 19. Jahrhunderts. Lohnabhängige wehrten sich weltweit gegen ihre miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Sie kämpften für ihre sozialen und politischen Rechte, für den Achtstundentag und für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.
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Mobilisierungsmaterial zum 1. Mai 2010

Material_1.MaiDie Vorbereitung für den diesjährigen 1. Mai laufen auf Hochtouren. Zur Mobilisierung zum klassenkämpferischen Block gibt es ein Plakat, Aufrufe und Flyer.
Material könnt ihr kostenlos bestellen unter: klassenkampfblock@gmx.net. Beteiligt Euch an der Mobilisierung und bringt Euch mit Euren Ideen ein.
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Weltweiter Aktionstag zur Unterstützung der Tekel-Beschäftigten

Tekel-Demo28. Februar 2010: Demonstration zur Solidarität mit den Tekel-Arbeiterinnen und Arbeitern in der Türkei!
Seit Mitte Dezember kämpfen 12 000 Beschäftigte des staatlichen türkischen Tabakmonopols Tekel gegen ihre Entlassung aufgrund vorangegangener Privatisierungen. Die islamisch-konservative AKP-Regierung bietet den Betroffenen lediglich den sogenannten 4C-Status mit drastischen Lohneinbußen, ohne Kündigungsschutz und ohne Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft an. Die Arbeiter nennen 4C ein Versklavungsgesetz und fordern echte Arbeitsplätze ohne Lohnverlust.

Längst ist der Tekel-Streik in der Türkei zu einem Fokus für alle unter der neoliberalen Regierungspolitik leidenden Menschen geworden. Anfang Februar gab es einen landesweiten Solidaritätsstreik. Und am vergangenen Wochenende besuchten 30 000 Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem ganzen Land die rund um die Gewerkschaftszentrale in Ankara campierenden Tekel-Beschäftigten, um ihnen ihre Solidarität zu beweisen.

Es Lebe unser Tekel-Widerstand! Es Lebe die Klassensolidarität!
Sonntag 28. Februar 14 Uhr: Demonstration vom Hermannplatz zum Kottbusser Tor
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Ausschlussverfahren aus der IG-Metall droht

daimlerDie Gruppe „Alternative“ bei Daimler Sindelfingen bittet um Solidarität, weil ihnen ein Ausschlussverfahren aus der IG Metall droht. Das erste Mal in Sindelfingen haben 11 Kandidatinnen und Kandidaten eigenständig die Liste „Alternative“ gebildet. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden am 22. Februar alle Kollegen und Kolleginnen, die auf der Liste der “Alternative“ kandidieren, mit einem Ausschlussverfahren konfrontiert.

Schreibt Protestmails an die Verwaltungsstelle der IG Metall in Stuttgart, noch bevor der Ortsvorstand diesen falschen Weg geht: An den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Stuttgart Hans Bauer, an die Ortsverwaltung der IG Metall Stuttgart sowie bitte an die Alternative, damit sie den Protest verfolgen können: johann.baur@igmetall.de, stuttgart@igmetall.de, alternativesifi@live.de

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Solidarität mit den Tekel-Beschäftigten – Kundgebung in Berlin

tekelSeit Mitte Dezember kämpfen 12 000 Beschäftigte des staatlichen Tabak-Monopols Tekel in der Türkei gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf von Tekel an British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder die Überführung in eine 11-monatliche Kurzarbeit mit massiven Lohneinbußen und dem Verlust aller erworbenen sozialen Rechte. Am Mittwoch, 3. Februar 2010, 17 Uhr, findet am Kottbusser Tor eine Solidaritätskundgebung mit den TEKEL-Arbeitern statt.

3. Februar | 17 Uhr | Kottbusser Tor | Berlin
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Arbeitskampf auf eigene Faust –
40 Jahre „Septemberstreiks“

Unter dem Motto „Betriebskämpfe, Gewerkschaften, spontane Streiks – Arbeitskampf auf eigene Faust“ wird es am 3. und 4. Oktober eine Veranstaltung und Workshops geben. Anlass ist der 40. Jahrestag der Septemberstreiks, der „wilden“ Streikwelle 1969 in der BRD. Bei der Veranstaltung und den Workshops soll es nicht nur um die Vermittlung vergangener Kämpfe gehen, sondern auch um eine Debatte über die heutigen Ausgangsbedingungen für betriebliche Konflikte.
Veranstaltung | 3. Oktober | 16 Uhr | Mediengalerie (Dudenstr. 10)
Workshops | 4. Oktober | 11 Uhr | Havemann-Saal (Greifswalder 4)

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Aufruf 1. Mai: Schluss mit dem Schmusekurs –
Für Solidarität und Klassenkampf

Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft

Angesicht der Krise Lohnerhöhungen zu fordern, ist für die meisten Politiker und für die Vertreter des Kapitals ein Verbrechen. Auch die Gewerkschaften rudern zurück und sind zu Zugeständnissen bereit. In der Krise müssen Opfer erbracht werden, so die von allen Seiten propagierte Losung. Und wem nutzen diese Opfer? Natürlich den Eigentümern der Produktionsmittel. Sie nutzen ihre wirtschaftliche und politische Macht. Gegen Forderungen nach mehr Lohn drohen sie mit Entlassungen oder Werksschließungen.
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