Archiv « Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Solidarität mit den Beschäftigten im Botanischen Garten – Aktion am 2.12. um 18 Uhr

Am Botanischen Garten Berlin findet derzeit die Veranstaltung „Christmas Garden“ statt. Auf einem etwa anderthalb Kilometer langen Rundgang können die Besucher einen besinnlichen Abend in verträumter Umgebung verbringen. Hinter den Kulissen werden Betriebsräte erpresst und Beschäftigte gedemütigt!

Deshalb rufen die Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht (BAGA) und Studierende der FU zu einer Flugblattverteilaktion auf!

Wann? Freitag, den 02. Dezember 2016 von 18:00 – 20:00 Uhr

Wo? Botanischer Garten, Eingang Dahlem, Königin Luise Straße 6-8, 14195 Berlin (Christmas Garden Veranstaltung)

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Samstag, 10.9. – 14Uhr: Mietrebell*innen-Block auf der Mietenstop-Demo


Kampf den Mieten, Zwangsräumungen und Sozialabbau!

Für Selbstorganisierung und Selbstverwaltung in unseren Kiezen! Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel. Slogans wie »Berlin bleibt bezahlbar« sind der blanke Hohn, angesichts der massenhaften Verdrängung von Mieter*innen – überall in der Stadt.

Kämpferische Mieter*innen sollen isoliert und kriminalisiert werden, wie die Auseinandersetzung um »Law & Order« im Zuge der rechtswidrigen Räumung in der Rigaer Straße 94 durch die Berliner Polizei zeigte. Wer Widerstand gegen existenzbedrohende Räumungen und exorbitant hohe Mieten leistet, läuft Gefahr, von der herrschenden Politik als »Extremist« diffamiert zu werden.
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[Dokumentiert] Interview mit Doro Chiba-Delegation / Veranstaltung am 5. September in der Regenbogenfabrik!

»Wir müssen uns international mit anderen Linken vernetzen« In Japan kämpfen Gewerkschafter mit Studierenden gegen die zunehmende Militarisierung des Landes. Gespräch mit Akaya Tamura*
(junge Welt (jW) vom 05.09.2016)

* Akaya Tamura ist Mitglied der japanischen Eisenbahngewerkschaft Doro-Chiba und zusammen mit einer Delegation gerade zu Gast bei Kolleginnen und Kollegen in Berlin und übersetzt für die Gruppe
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Am 4. Juni: Auf die Strasse! Damit die Bosse endlich zahlen!

Aufruf der FAU Berlin zur Demo am Samstag 4. Juni, 14 Uhr am Hackeschen Markt:
Mit unserer Basisgewerkschaft, der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter Union (FAU) Berlin, gewinnen wir unsere Arbeitskonflikte oft nach kurzer Zeit. Schließlich sind die Verstöße der Bosse meist jenseits von Gut und Böse, weshalb oft schon ein kleineres Säbelrasseln zur Einsicht und Erfüllung unserer Forderungen führt. Doch derzeit stecken wir in mehreren zähen Lohnkämpfen! So haben unsere acht rumänischen Kollegen, die beim Bau des Konsumtempels „Mall of Berlin“ perfide ausgebeutet wurden, nach über zwei Jahren Kampf noch immer keinen Lohn gesehen! Die Verantwortlichen verstecken sich hinter einer Kette von Subunternehmen und versuchen uns mit langwierigen Gerichtsprozessen zum Aufgeben zu bringen.
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Bericht & Fotos vom 30. April und 1. Mai 2016

Am 1. Mai 2016 beteiligten sich etwa 250 Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration startete mit mehreren Tausend Menschen trotz des polizeilichen Verbots wie geplant vom Oranienplatz aus und zog durchs Myfest. An der Demonstration beteiligten sich insgesamt etwa 20000 Menschen, die Berliner Polizei hat 13000 Teilnehmer*innen angegeben. Die DGB-Demonstration begann wie in den letzten Jahren um 10 Uhr am Hackeschen Markt und zog mit einigen Tausend Teilnehmer*innen bis zum Platz des 18. März. Der klassenkämpferische Block beteiligte sich daran unter dem Motto „Klassenkampf kennt keine Grenzen!“. Bereits am 30. April 2016 fand in Berlin-Wedding die antikapitalistische Demonstration unter dem Motto „Organize – Nachbar*innen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ mit mehreren Tausend Teilnehmer*innen statt.

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1. Mai 2016: Selber machen! – Kämpfen! Streiken! Besetzen!

Unter dem Motto „Selber machen! – Kämpfen! Streiken! Besetzen! – Für eine solidarische & klassenlose Gesellschaft!“ wollen wir in diesem Jahr mit der Stadtteil-Gruppe „Hände weg vom Wedding“, dem Hausprojekt Friedel 54, sowie der Radikalen Linken Berlin zusammen die Demonstrationen rund um den ersten Mai verbinden. Tragen wir die ökonomischen Kämpfe am Arbeitsplatz und die sozialen und politischen Kämpfe im Stadtteil gemeinsam am 1. Mai auf die Straße.

Kundgebung gegen Verdrängung
30.04.2016 | 15:00 Uhr | Hermannplatz

Demo Organize- gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!
30.04.2016 | 16:30 Uhr | U-Bhf. Osloer Straße | [Aufruf]

Kundgebung und Straßenfest gegen Verdrängung
30.04.2016 | ab 18:30 Uhr | Richardplatz

Klas­sen­kämp­fe­ri­schen Block auf der DGB-​De­mons­tra­ti­on
1. Mai 2016 | 9:30 Uhr | Ha­cke­scher Markt | [Aufruf]

Selber machen!-Block auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration
01.05.2016 | 18:00 Uhr | Oranienplatz | [Aufruf]

Montag, 18.04 – 19 Uhr: Offenes Treffen / Officina Bellinzona und das Ultimatum der Arbeiter*innen!

Veranstaltung zum möglichen Arbeitskampf, mit aktuellen Infos der Arbeitervollversammlung und Video-Botschaft aus der Schweiz

Am 15. April muss der Chef der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und frühere Aufsichtsrat der Berliner S-Bahn, Andreas Meyer, vorlegen wie das Ausbesserungswerk Bellinzona ausgelastet und erhalten werden kann. Die Arbeiterinnen und Arbeiter des Bahnausbesserungswerkes des Tessiner Betriebes in der Schweiz haben an dieses Datum ihr Ultimatum an ihn und die SBB geknüpft! Eine Arbeiter*innen-Vollversammlung soll dann am 18. April über die nächsten Schritte entscheiden.

Nach dem erfolgreichen Arbeitskampf 2008 droht damit nun der zweite Arbeitskampf im Werk. Die schließlich 2013 von der SBB geschlossenen Vereinbarungen zum Erhalt des Standortes sind so in jedem Fall nicht erfüllt worden.

Ein Kollege, der gerade im März die Beschäftigen in Bellinzona besucht hat, wird bei unserem offenen Treffen über die Ergebnisse der Versammlung am Vormittag und die den drohenden weiteren Arbeitskampf berichten.

Eine Video-Botschaft aus der Schweiz wird die dortigen gefassten Beschlüsse und Standpunkte der Arbeiterinnen und Arbeiter verdeutlichen. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion und Ideen zur Solidarität mit den Kolleg*innen!

Montag, 18. April 2016, 19 Uhr – NEU! – im Jockel (Biergarten), Ratiborstraße 14c | 10999 Kreuzberg

Flyer als Kopiervorlage findet ihr: hier.

Montag, 21.03: Offenes Treffen / Arbeitskampf hinter Gittern – ist das möglich?

Die Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) wurde im Frühjahr 2014 in der JVA-Tegel gegründet. Mittlerweile zählen 800 inhaftierte Mitglieder in ca. 70 Gefängnissen bundesweit als gefangene Gewerkschafter_innen.

Am Offenen Treffen am 21.3. wird der Mitbegründer und Pressesprecher der GG/BO Oliver Rast über den Hunger/ und Bummelstreik von gefangenen Kollegen in der JVA Butzbach berichten, der am 1. März wieder aufgenommen wurde. Mit der Aktion wollen sie den Mindestlohn, aber auch gewerkschaftliche Rechte durchsetzen.

Wird es in Zukunft öfter Arbeitskämpfe hinter Gittern geben? Welche Probleme stellen sich für die Kolleg_innen? Welche Rolle spielt die Unterstützung von außen, wie sie das Netzwerk für die Rechte für gefangene Arbeiter_innen propagiert? Wie sieht es mit der Arbeit der GG/BO am Gründungsort Tegel aus? Dort soll ein Fragebogen Aufschluss darüber geben, welche Firmen an der Knastarbeit verdienen. Das sind einige Fragen, die wir uns auf der Veranstaltung stellen wollen.

Montag, 21. März | 19 Uhr im Café Commune (Reichenberger Str. 157, Kreuzberg)

Kopierflyer als PDF-Dokument: hier.

Dokumentiert: Officina Bellinzona (CH): Das Ultimatum der Arbeiter

Im Jahr 2008 streikten die Arbeiter des Eisenbahnausbesserungswerkes (Officina) im schweizerischen Bellinzona (Tessin) mit der Besetzung ihres Werkes für deren Erhalt.

Aus dem Konflikt mit der Schweizer Bundesbahn (SBB) und deren Vorstandsvorsitzenden, Andreas Meyer (bis 2007 Aufsichtsrat bei der S-Bahn Berlin), gingen mehrere Vereinbarungen mit den Arbeitern der Officina Bellinzona für deren Erhalt hervor.

Von bloßen Beteuerungen und leeren Versprechen lassen sie sich nicht länger hinhalten, die Botschaft der Arbeiter der Officina Bellinzona an die SBB-Spitze ist unmissverständlich: Bis zum 15. April müssen konkrete Schritte erfolgen, andernfalls wird die Arbeiterversammlung über die erforderlichen Maßnahmen, um die Zukunft der Officina zu gewährleisten, beschließen.
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Dokumentiert: Erklärung der Kolleg*innen der IP (Inicjatywa Pracownicza) zum 1 .März

2014 hat Amazon drei Verteilzentren in Polen eröffnet: zwei bei Wrocław und eines bei Poznań.

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in seinen polnischen Warenlagern im Jahresdurchschnitt 3.200 Festangestellte und noch einmal soviele über Zeitarbeitsagenturen. Im Weihnachts-Peak, wenn die meiste Arbeit anfällt, machen Arbeiter*innen, die über Zeitarbeitsagenturen beschäftigt werden, bis zu 2/3 der gesamten Belegschaft aus. Diese Arbeiter*innen werden über drei der größten Zeitarbeitsagenturen der Welt beschäftigt: Adecco, Manpower und Randstad.
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