Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

Offenes Treffen am 21. April: Together Now! – Europäische Transportarbeiter organisieren sich

Offenes Treffen: Montag | 24. April | 19 Uhr | Cafe Commune (Reichenberger Str.)

Zwei Tage nach dem 1. Mai soll es am Samstag eine Sternfahrt von schiedenen Rasthöfen aus zum Bundestag in Berlin mit anschließendem Kundgebung geben. Organisiert haben diesen Protest Kolleginnen und Kollegen vor allem aus dem Kraftfahrerclub Deutschlands e.V.

Als Form der Selbstorganisierung von TransportarbeiterInnen ist der Verein mittlerweile weit mehr ist als eine „unpolitische“ Vereinigung eines Berufszweiges. Die TruckerInnen kämpfen mittlerweile für Ihre Rechte sowie gegen zunehmende Ausbeutung in Iher Branche und vernetzen sich über alle Grenzen hinweg. So wird der Protesttag auch unter der großen Losung „Together Now“ und „Gegen Sozialdumping, Korruption, Vernichtung von Arbeitsplätzenn“ stehen. Ziel ist es die Kollegen (auch anderer Branchen) zusammen zu bringen, zu diskutieren und sich zu organisieren – Gerade in der Branche von Speditionen und Frachtdienstleistern eine wichtige Aufgabe.
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Offenes Treffen vom Klassenkampfblock zum 1. Mai 2014

Der 1. Mai 2014 steht bevor. Auch in diesem Jahr wollen wir uns am 1. Mai mit klassenkämpferischen und antikapitalistischen Inhalten auf der Gewerkschaftsdemonstration und bei der Revolutionären 18-Uhr-Demonstration einbringen. Wir wollen aktuelle Kämpfe hier und in anderen Ländern thematisieren und an die Tradition des 1. Mai als internationalen Kampftag der Lohnabhängigen anknüpfen.
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Bericht zur Kundgebung für die Ford-Kollegen

Am 19.2.2014 führten etwa 20 solidarische Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Betrieben eine Kundgebung für in Köln angeklagte belgische Ford- Kollegen durch.

Diese fand vor der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin-Tiergarten statt. Es wurden Redebeiträge über Megaphon gehalten, darunter eine Grußadresse der belgischen Kollegen an die Kundgebung.

Am 7.November 2012 protestierten 250 KollegInnen aus Belgien und Deutschland vor der Zentrale des Ford-Konzernvorstandes in Köln. An jenem Tag sollte dort der Europäische Betriebsrat die Schließung des Werkes in Genk/Belgien besiegeln. Diese Unternehmensentscheidung bedeutet den Verlust von 10 000 Arbeitsplätzen, die Vernichtung der sozialen Existenz der KollegInnen und ihrer Familien sowie die Deindustrialisierung einer ganzen Region. Bei den Protesten kam auch Pyrotechnik zur Anwendung, was in der BRD eher an autonome Aktionsformen erinnert, in anderen Ländern aber völlig selbstverständliches Ausdrucksmittel gewerkschaftlicher Kämpfe ist.
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Grußbotschaft der belgischen Kollegen an die Kundgebung vom 19. Februar

Dokumentiert: Keine Kriminalisierung des Kampfs gegen die Werksschließung

Am 7. November 2012 sind wir mit etwas 200 Arbeitern von Ford Genk nach Ford Köln gefahren, um bei der Sitzung des Europäischen Betriebsrats gegen die Schließung von Ford Genk zu protestieren. Diese Aktion war organisiert durch die Gewerkschaften.

Daraufhin hat Ford Köln die Polizei gerufen, einen Großeinsatz ausgelöst und alle Tore verschlossen, um eine Verbindung zwischen uns Arbeitern zu verhindern. Die Protestierenden wurden von Polizei in Kampfmontur eingekesselt und von 178 Kollegen wurden zwangsweise die Personalien festgestellt. Ich selbst bin einen Nacht ins Gefängnis eingesperrt gewesen.
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Offenes Treffen vom Klassenkampfblock am 17.2.: Gegen den Schulterschluss von DGB-Führung und Bundeswehr


Obwohl sich alle Gewerkschaften in der Tradition der ArbeiterInnenbewegung sehen wozu untrennbar die internationale Solidarität gehört, gab es im Februar 2013 ein Treffen des DGB- Chefs Michael Sommer mit dem damaligen Verteidigungsminister de Maizière. Dort wurde die stärkere Kooperation beider Institutionen beschlossen. In der Folge fand am 30.9. in Berlin ein „Friedens- und Sicherheitspolitischer Workshop“ statt, der nicht öffentlich zugänglich war. Hier wollten hinter verschlossenen Türen die DGB-Spitze, Militärs und ihnen nahestehende Politikberater über die vermeintliche Notwendigkeit von militärischen Interventionen in internationalen Konflikten diskutieren. Mit wenigen Ausnahmen waren keine antimilitaristisch orientierten ReferentInnen eingeladen. Auch die Rechte von SoldatInnen gegen erwarteten Kadavergehorsam und Misshandlungen im Dienst aufzubegehren spielten keine Rolle. Dennoch ging der Legitimationsversuch nicht reibungslos über die Bühne, es gab deutlichen Widerspruch vor der Tür und auch im Saal. So sah der DGB sich genötigt, eine Folgeveranstaltung anzukündigen.

Wir wollen gemeinsam mit einem Kollegen des AK Internationalismus der IG Metall darüber diskutieren, wie eine antimilitaristische Grundhaltung wieder verstärkt als zusammengehörig mit gewerkschaftlichem Engagement stark gemacht werden kann und wie wir konkret Druck auf die DGB-Führung ausüben können.

Offenes Treffen vom Klassenkampf-Block:
Montag | 17.2. | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Berlin-Kreuzberg

Kundgebung am 19. Februar 2014 – Freispruch für die belgischen Kollegen!

Vor mehr als einem Jahr – im November 2012 – protestierten KollegInnen aus dem belgischen Ford-Werk in Genk zusammen mit deutschen KollegInnen in Köln für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze vor der Ford-Zentrale. Eine kämpferische Geste der Solidarität in mitten des sonst üblichen Standortnationalismus, der einzelne Betriebe gegeneinander ausspielen soll.

Der deutsche Staat antwortete auf diesen gemeinsamen Protest mit Repression in Form von stundenlangen Einkesselungen, Festnahmen und anschließenden Ermittlungsverfahren. Schwerer Landfriedensbruch wurde deutschen und belgischen Kollegen zuerst vorgeworfen. Danach wurde bereits abgeschwächt – am Ende sind es jetzt noch 15 belgische Beschäftigte, denen in den nächsten Tagen oder Wochen in Deutschland wegen angeblicher gefährlicher Körperverletzung der Prozess gemacht werden soll. Ein vorher erstellter Strafbefehl wurde natürlich von keinem der Kollegen akzeptiert.
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Veranstaltungshinweis: Klassenkämpferische Interventionen in soziale Kämpfe und Demonstrationen

Roter Abend - KlassenkampfblockRoter Abend: Mittwoch, 05. Februar 2014 ab 20 Uhr, im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.

Kürzlich ging mit dem Einzelhandelsstreik, einer der längsten Arbeitskämpfe der letzten Jahre in Deutschland zu Ende. Die Kolleg_innen konnten einen massiven Angriff der Einzelhandelskonzerne auf die Löhne und die Arbeitszeit abwehren.

In Berlin solidarisierten sich auch linke Initiativen mit den Beschäftigen, indem sie sich gemeinsam mit ver.di an den Blitz-Aktion vor und in Handelskonzernen beteiligten. Am 20. Dezember führte das Berliner Blockupy-Bündnis vor einer H&M-Filiale eine eigene Soliaktion durch. Wir wollen mit beteiligten Aktivist_innen diese Solidaritätsaktionen diskutieren und gemeinsam auswerten.
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Offenes Treffen vom Klassenkampfblock am 20.01.2014

Letztes Jahr Anfang November machten sich Kolleginnen und Kollegen des belgischen Ford-Werkes in Genk auf um in Köln zusammen mit einigen deutschen KollegInnen vor der Zentrale gegen die mögliche Schließung ihres Werkes zu protestieren. Als die KollegInnen das Kölner Werksgelände nach einer kurzzeitigen Aktion verlassen wollten, riegelten mehrere hundert Polizisten ab und kesselten alle Anwesenden ein. Danach folgten Strafbefehle und Ermittlungsverfahren. Während der scharfe Vorwurf der Rädelsführerschaft zum besonderes schweren Landfriedensbruch gegen solidarische KollegInnen aus Deutschland zurück genommen wurde, blieben die Strafbefehle gegen die belgischen AktivistInnen bestehen – gegen 15 KollegInnen wird es nun Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung geben, da keiner den Strafbefehl akzeptierte. Beim offenen Treffen wollen wir über die kommenden Prozesse, die Solidarität der Kolleginnen und Kollegen und unseren praktischen Beitrag zur Unterstützung diskutieren und laden alle Interessierten dazu herzlich ein!

Offenes Treffen | Montag | 20. Januar 2014 | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Kreuzberg

Betriebsstörung! – Arbeitskämpfe unterstützen!

Am Freitag den 20.12. werden wir gemeinsam mit vielen Menschen in den kapitalistischen Normalbetrieb eingreifen und ausbeuterische Arbeitsbedingungen im Textil-Einzelhandel vor Ort und in der Textilproduktion weltweit angreifen. Dazu werden wir an die Blockupy-Aktion auf der Frankfurter Zeil im Mai diesen Jahres anknüpfen, indem wir unseren kreativen Widerstand in eine zentrale Berliner Einkaufsmeile tragen und dort mit einer Blockadeaktion den Geschäftsbetrieb stören.

20.12.2013 | 15.30 Uhr | Dorotheenstr. 24 | am Hegelbau der HU auf der Wiese

Große Streikkundgebung im Einzelhandel am 29.11. um 11 Uhr in Steglitz

Seit Juli wird in Berlin und Brandenburg um die Tarifverträge im Einzelhandel gekämpft, nachdem die Arbeitgeber bundesweit die Mantel- und Entgelttarifverträge unter dem Deckmantel der Modernisierung gekündigt haben. Eigentlich wollen sie, dass die Beschäftigten im Einzelhandel noch billiger und flexibler arbeiten.
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