Inititaive für Solidarität und Klassenkampf

1. Mai 2014: So­li­da­ri­tät & Wi­der­stand ohne Gren­zen

Für die Überwindung des Kapitalismus
Vor den Eu­ro­pa­wah­len im Mai 2014 neh­men Rechts­po­pu­lis­mus und ras­sis­ti­sche Hetze wie­der zu. Ras­sis­mus ist aber kein Rand­phä­no­men, son­dern kommt aus der Mitte der Ge­sell­schaft. Rechts­po­pu­lis­ti­sche Po­si­tio­nen wer­den von eta­blier­ten Par­tei­en wie der CSU auf­ge­grif­fen. Diese Par­tei hat eine Kam­pa­gne unter dem Slo­gan „Wer be­trügt, der fliegt“ gegen an­geb­lich dro­hen­de Ar­muts­zu­wan­de­rung aus Bul­ga­ri­en und Ru­mä­ni­en an­ge­sto­ßen. Dass ge­ra­de deut­sche Un­ter­neh­men von Bil­lig­löh­nen in Ost­eu­ro­pa pro­fi­tie­ren und Lohn­ab­hän­gi­ge aus Ru­mä­ni­en und Bul­ga­ri­en auch in der BRD unter pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen zu Nied­rig­löh­nen aus­beu­ten, wird dabei aus­ge­blen­det. Aufruf weiterlesen…

  • Klas­sen­kämp­fe­ri­scher Block auf der DGB-​De­mons­tra­ti­on
    1. Mai 2014 | 9:30 Uhr | Ha­cke­scher Markt (Ber­lin-​Mit­te)
  • Block für Klassenkampf, gegen Krieg und Repression auf der auf der Re­vo­lu­tio­nä­ren 1.-​Mai-​De­mons­tra­ti­on
    1. Mai 2014 | 18 Uhr | Lausitzer Platz (Ber­lin-​Kreuzberg) | Weitere Infos hier.
  • BASIS – Zei­tung des Klas­sen­kämp­fe­ri­schen Blocks – Aus­ga­be zum 1. Mai jetzt er­schie­nen
    Weitere Infos zur Zeitung hier. Zeitung als PDF-Dokument hier.
  • Solidaritätsdemonstration zu den Pro­test der Eu­ro­päi­schen Trans­port­ar­bei­ter*innen gegen So­zi­al­dum­ping
    3. Mai 2014 | 11 Uhr | Lustgarten (Ber­lin-​Mit­te)
    Wei­te­re Infos zur Kund­ge­bung hier. Flyer als PDF-Dokument hier.
  • Aufruf des Klassenkämpferischen Block zum Aktionstag der Trucker*innen

    Unterstützt den Selbstorganisierten Protest der Europäischen Transportarbeiter*innen gegen Sozialdumping

    Trucker*innen aller Länder vereinigt Euch !
    Überall in Europa gibt es Massenproteste, Generalstreiks und Aufstände – nur in Deutschland rührt sich nichts. Das Bild einer passiven Arbeiter*innenklasse hierzulande ist fest in den Köpfen von vielen linken Aktivist*innen und Akteuren in den sozialen Bewegungen verankert. Das Bild ist schief. In den letzten Jahren entwickeln sich aus spontanen Kämpfen heraus kleine proletarische Kerne, auch wenn die Mehrzahl der Kolleg*innen noch in Passivität und vergeblicher Hoffnung auf bessere Stellvertreter*innen verharrt. Die Ansätze einer spontanen Arbeiter*innenbewegung sind klein und laufen ständig Gefahr, wieder ins System integriert zu werden. Aber sie existieren und fangen jetzt an sich zu vernetzen.
    » Weiter Lesen

    1.-Mai-Aufruf des Klassenkämpferischen Blocks

    Solidarität & Widerstand ohne Grenzen

    Rassistische Hetze bekämpfen
    Vor den Europawahlen im Mai 2014 nehmen Rechtspopulismus und rassistische Hetze wieder zu. Rassismus ist aber kein Randphänomen, sondern kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Rechtspopulistische Positionen werden von etablierten Parteien wie der CSU aufgegriffen. Diese Partei hat eine Kampagne unter dem Slogan „Wer betrügt, der fliegt“ gegen angeblich drohende Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien angestoßen. Dass gerade deutsche Unternehmen von Billiglöhnen in Osteuropa profitieren und Lohnabhängige aus Rumänien und Bulgarien auch in der BRD unter prekären Verhältnissen zu Niedriglöhnen ausbeuten, wird dabei ausgeblendet. Von der vorherrschenden Politik und den Medien werden MigrantInnen allein unter dem Gesichtspunkt ihrer Verwertbarkeit für die deutsche Wirtschaft betrachtet. Rassismus und Standortnationalismus führen zur Spaltung der Beschäftigten. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, sondern kämpfen gemeinsam gegen die kapitalistischen Verhältnisse. Dabei sind wir solidarisch mit den Menschen, die vor Armut, Krieg und Verfolgung geflüchtet sind.
    » Weiter Lesen

    Neue Ausgabe der BASIS-Zeitung Frühjahr 2014

    BasisDie Frühjahrsausgabe der Zeitung Basis zum 1. Mai ist erschienen. Sie umfasst acht Seiten zu Arbeitskämpfen, sozialen Kämpfen und Internationalismus. Im Leitartikel beschäftigen wir uns dieses mal mit der Solidarität ohne Grenzen – vor dem Hintergrund von Gewerkschaftsfunktionären in Hamburg, die mit geflüchteten Mitgliedern ohne Pass ein Problem haben als auch vor dem Hintergrund von rassistischen Ressentiments unter Kolleginnen und Kollegen und in breiten Kreisen der Bevölkerung ein zentrales Thema.

    Natürlich beschäftigen wir uns auch mit der Organisierung der Truckerfahrerinnen und -fahrern und deren geplanten Proteste am 3. Mai, genauso wie wir über die Situation der angeklagten Ford-Beschäftigten aus dem Genk berichten. Gabriele Winkler stellt in einem Gastbeitrag die ersten Ansätze zur Organisierung in der Care Arbeit vor, während wir darüber hinaus über die Situation der Kolleginnen und Kollegen in Südkorea und in Griechenland berichten. Weitere Themen sind weiterin der antimilitaristische Kampf gegen die Bundeswehr, das Berliner Treffen der Basisgewerkschaften in Berlin und vielem mehr!

    Wenn ihr bei unserer Initiative mitmachen oder Exemplare der Zeitung bestellen wollt, meldet euch unter klassenkampfblock@gmx.net

    Hier finden ihr die Basis-Zeitung als PDF-Dokument

    Veranstaltungen mit Griechischen KollegInnen rund um den 1. Mai 2014

    Auch in diesem Jahr werden uns Griechische Kolleginnen und Kollegen rund um den 1. Mai mit einer Delegation besuchen. Nicht nur auf den Demonstrationen gibt es die Gelegenheit sich über die Beschäftigten im öffentlichen Sektor, in der Metall- oder Druckindustrie über die aktuelle Lage in Griechenland unter dem Spardiktat zu informieren, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Hier die Liste von Veranstaltungen zum jetzigen Zeitpunkt.

    Samstag, 26.04. in Berlin 16.00 Uhr in der Galerie Olga Benario (Richardstr. 104):
    “Selbstbestimmter Journalismus in Griechenland“

    Montag, 28.04. in Berlin 18.00 Uhr im DGB Haus Keithstraße 3
    „Der gewerkschaftliche Widerstand in Griechenland“

    Freitag, 02.05. Berlin – 21 Uhr im Mehringhof / Versammlungsraum; Gneisenaustr. 2a
    „Die Zuspitzung der sozialen und politischen Widersprüche in Griechenland und der Widerstand gegen die Troika.”

    Samstag, 03.05. in Berlin 17.00 Uhr im “Jockels” (Ratibor Str. 14c/ Kreuzberg):
    „Soziale Selbsthilfe und politischer Widerstand im Stadtteil“

    Veranstaltet von der gewerkschaftlichen Reise- und Solidaritätsgruppe in Kooperation mit: Arbeitskreis Internationalismus in der IG Metall Berlin, Solikreis Griechenland, – Real Democracy Now! Berlin/GR – u.a. Gefördert durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

    Offenes Treffen vom Klassenkampfblock zum 1. Mai 2014

    Der 1. Mai 2014 steht bevor. Auch in diesem Jahr wollen wir uns am 1. Mai mit klassenkämpferischen und antikapitalistischen Inhalten auf der Gewerkschaftsdemonstration und bei der Revolutionären 18-Uhr-Demonstration einbringen. Wir wollen aktuelle Kämpfe hier und in anderen Ländern thematisieren und an die Tradition des 1. Mai als internationalen Kampftag der Lohnabhängigen anknüpfen.
    » Weiter Lesen

    Bericht zur Kundgebung für die Ford-Kollegen

    Am 19.2.2014 führten etwa 20 solidarische Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Betrieben eine Kundgebung für in Köln angeklagte belgische Ford- Kollegen durch.

    Diese fand vor der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin-Tiergarten statt. Es wurden Redebeiträge über Megaphon gehalten, darunter eine Grußadresse der belgischen Kollegen an die Kundgebung.

    Am 7.November 2012 protestierten 250 KollegInnen aus Belgien und Deutschland vor der Zentrale des Ford-Konzernvorstandes in Köln. An jenem Tag sollte dort der Europäische Betriebsrat die Schließung des Werkes in Genk/Belgien besiegeln. Diese Unternehmensentscheidung bedeutet den Verlust von 10 000 Arbeitsplätzen, die Vernichtung der sozialen Existenz der KollegInnen und ihrer Familien sowie die Deindustrialisierung einer ganzen Region. Bei den Protesten kam auch Pyrotechnik zur Anwendung, was in der BRD eher an autonome Aktionsformen erinnert, in anderen Ländern aber völlig selbstverständliches Ausdrucksmittel gewerkschaftlicher Kämpfe ist.
    » Weiter Lesen

    Grußbotschaft der belgischen Kollegen an die Kundgebung vom 19. Februar

    Dokumentiert: Keine Kriminalisierung des Kampfs gegen die Werksschließung

    Am 7. November 2012 sind wir mit etwas 200 Arbeitern von Ford Genk nach Ford Köln gefahren, um bei der Sitzung des Europäischen Betriebsrats gegen die Schließung von Ford Genk zu protestieren. Diese Aktion war organisiert durch die Gewerkschaften.

    Daraufhin hat Ford Köln die Polizei gerufen, einen Großeinsatz ausgelöst und alle Tore verschlossen, um eine Verbindung zwischen uns Arbeitern zu verhindern. Die Protestierenden wurden von Polizei in Kampfmontur eingekesselt und von 178 Kollegen wurden zwangsweise die Personalien festgestellt. Ich selbst bin einen Nacht ins Gefängnis eingesperrt gewesen.
    » Weiter Lesen

    Offenes Treffen vom Klassenkampfblock am 17.2.: Gegen den Schulterschluss von DGB-Führung und Bundeswehr


    Obwohl sich alle Gewerkschaften in der Tradition der ArbeiterInnenbewegung sehen wozu untrennbar die internationale Solidarität gehört, gab es im Februar 2013 ein Treffen des DGB- Chefs Michael Sommer mit dem damaligen Verteidigungsminister de Maizière. Dort wurde die stärkere Kooperation beider Institutionen beschlossen. In der Folge fand am 30.9. in Berlin ein „Friedens- und Sicherheitspolitischer Workshop“ statt, der nicht öffentlich zugänglich war. Hier wollten hinter verschlossenen Türen die DGB-Spitze, Militärs und ihnen nahestehende Politikberater über die vermeintliche Notwendigkeit von militärischen Interventionen in internationalen Konflikten diskutieren. Mit wenigen Ausnahmen waren keine antimilitaristisch orientierten ReferentInnen eingeladen. Auch die Rechte von SoldatInnen gegen erwarteten Kadavergehorsam und Misshandlungen im Dienst aufzubegehren spielten keine Rolle. Dennoch ging der Legitimationsversuch nicht reibungslos über die Bühne, es gab deutlichen Widerspruch vor der Tür und auch im Saal. So sah der DGB sich genötigt, eine Folgeveranstaltung anzukündigen.

    Wir wollen gemeinsam mit einem Kollegen des AK Internationalismus der IG Metall darüber diskutieren, wie eine antimilitaristische Grundhaltung wieder verstärkt als zusammengehörig mit gewerkschaftlichem Engagement stark gemacht werden kann und wie wir konkret Druck auf die DGB-Führung ausüben können.

    Offenes Treffen vom Klassenkampf-Block:
    Montag | 17.2. | 19 Uhr | Café Commune | Reichenberger Straße 157 | Berlin-Kreuzberg

    Kundgebung am 19. Februar 2014 – Freispruch für die belgischen Kollegen!

    Vor mehr als einem Jahr – im November 2012 – protestierten KollegInnen aus dem belgischen Ford-Werk in Genk zusammen mit deutschen KollegInnen in Köln für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze vor der Ford-Zentrale. Eine kämpferische Geste der Solidarität in mitten des sonst üblichen Standortnationalismus, der einzelne Betriebe gegeneinander ausspielen soll.

    Der deutsche Staat antwortete auf diesen gemeinsamen Protest mit Repression in Form von stundenlangen Einkesselungen, Festnahmen und anschließenden Ermittlungsverfahren. Schwerer Landfriedensbruch wurde deutschen und belgischen Kollegen zuerst vorgeworfen. Danach wurde bereits abgeschwächt – am Ende sind es jetzt noch 15 belgische Beschäftigte, denen in den nächsten Tagen oder Wochen in Deutschland wegen angeblicher gefährlicher Körperverletzung der Prozess gemacht werden soll. Ein vorher erstellter Strafbefehl wurde natürlich von keinem der Kollegen akzeptiert.
    » Weiter Lesen



    Referer der letzten 24 Stunden:
    1. google.com (9)
    2. antifa.de (42)
    3. de.indymedia.org (9)